Chronik 2024–2026

Kampf gegen das Lötverbot

Das Lötverbot kam nicht als Sirene. Es kam als Richtlinie, als Brandschutz, als Fürsorge. Dann lagen die Stationen im Container und die Geräte auf dem Hof.

Industrieruine mit Schornstein

Was verboten wurde

Richtlinie 2024/LOET stellt jede thermische Verbindung von Leiterbahnen außerhalb lizenzierter Industrie außerhalb des Rechts. Schulen gaben die Kolben ab. Jugendhäuser wurden „sicher“. Flux wanderte auf die Liste der Vorläuferstoffe — neben Stoffen, die tatsächlich töten, und neben der Behauptung, Wärme sei Gewalt.

Die Rote Lötfraktion antwortet nicht mit Bomben. Sie antwortet mit Zinn. Wer eine Spur nachzieht, macht aus Schrott wieder Gerät. Wer das verbietet, macht aus Bürgern Kunden.

Linie der Ereignisse

  1. März 2024

    Richtlinie 2024/LOET

    Brüssel erklärt privates Löten zur Ordnungswidrigkeit. Stationen verschwinden aus Schulen und Jugendhäusern.

  2. März 2024

    Gründung der RLF

    In einem Keller hinter dem Alten Leipziger Bahnhof entsteht die Rote Lötfraktion. Erstes Kommuniqué.

  3. Sommer 2024

    Beschlagnahmen

    Sachsen räumt Werkstätten. Die RLF antwortet mit Rückgaben und offenen Lötstunden.

  4. Winter 2024

    Operation Flussmittel

    Versorgungslinien für Lot und Flux. Die erste freie Station in der Neustadt läuft durch.

  5. 2025

    Zellenbildung

    Ateliers, Wagenplätze, Bahnhofshallen. Das Löten wird leise, dann laut, dann Alltag.

  6. 12.09.2026

    Schaltkreiskontrolle

    Öffentliche Konfrontation in der Hanse 3. Der Kampf gegen das Lötverbot tritt aus dem Keller.